CLARA 2 : projekt-tschechisch-sächsischen Region

Über das Projekt

Die Grundidee der beiden Projekte entstand aufgrund der positiven Erfahrungen der Kooperationspartner aus der Realisierung des Projektes CLARA@eu 1 in den Jahren 2004-20062. Im Rahmen des Projektes CLARA@eu wurden Kontakte gebildet und die Zusammenarbeit des Bezirkes Karlovy Vary mit den Nachbargrenzbezirken auf der sächsischen (heute Direktionsbezirk Chemnitz) und auf der bayerischen (Oberfranken) Seite begonnen. Im Hinblick darauf, dass die gegenwärtigen grenzübergreifenden Förderprogramme ein ähnliches dreiseitiges Projekt (Sachsen, Bayern, Bezirk Karlovy Vary) nicht ermöglichen, kann die begonnene Zusammenarbeit in Form von Projekt nur unter der Voraussetzung fortgesetzt werden, dass zwei vergleichbare Projekte gebildet werden für:

  • die tschechisch-sächsische Grenze (das Projekt „CLARA II: Entwicklung der gemeinsamen partnerschaftlichen Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltungen in der tschechisch-sächsischen Region“);
  • die tschechisch-bayerische Grenze (das Projekt „CLARA II: Entwicklung der gemeinsamen partnerschaftlichen Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltungen in der tschechisch-bayerischen Region).

 

Gemeinsamer Kooperationspartner beider Projekte ist der Bezirk Karlovy Vary, welcher in beiden Projekten die Rolle des führenden Partners (Lead-Partner) übernimmt und die Aktivitäten beider Projekte so koordinieren wird, dass die Zusammenarbeit aller drei Seiten (Bayern, Sachsen, Bezirk Karlovy Vary) verknüpft wird.

Ziel der beiden Projekte ist die Intensivierung und Erweiterung der wechselseitigen Zusammenarbeit und die stärkere Vernetzung der Partner auf beiden Seiten der Grenze. Das Projekt ist zugeschnitten auf die Themen der öffentlichen Verwaltung, d.h. zu Themen, welche eine unmittelbare Auswirkung auf das Leben der Bürger haben. Aufgrund der Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt Clara@eu kommt es im Projekt Clara II zur Festigung der grenzüberschreitenden Kooperationsstrukturen und es werden aktuelle Probleme der gemeinsamen grenzüberschreitenden Region geregelt, mit dem Ziel, zu ihrer nachhaltigen und gemeinsam koordinierten Entwicklung beizutragen. Zu diesem Zweck werden die Treffen der Koordinatoren sowie die fachlichen und öffentlich zugänglichen Konferenzen und Workshops zu den einzelnen Teilthemen geplant. Mit Hilfe der gemeinsamen Aktionen werden Unterlagen vorbereitet und gemeinsame Strategien für folgende Hauptthemen vorbereitet:

  • Zivilschutz
  • Fremdenverkehr und Badewesen
  • Umwelt
  • Moderne öffentliche Verwaltung
  • Regionale Entwicklung und Raumplanung
  • Humanressourcen und Ausbildung.

Daneben sind gegenseitige Besuche des Personals aller Kooperationspartner geplant. Aber auch die Zusammenarbeit auf den Gebieten Schulwesen, Sport, Fachbildung und Hochschulen soll unterstützt werden. Durch das Projekt werden verschiedene grenzüberschreitende Kooperationen unterstützt.

Das Projekt richtet sich also auf die Errichtung von stabilen und funktionierenden grenzüberschreitenden Strukturen und Kommunikationsplattformen/-kanälen zwischen den teilnehmenden Partnern. Ziel ist es, eine dauerhafte nachhaltige Entwicklung des gemeinsamen Grenzgebietes zu schaffen sowie den Service für die Bürger auf beiden Seiten der Grenze zu verbessern.

Zeitraum für die Projektumsetzung

  • 01.11. 2010 – 30.09. 2013   (35 Monate)

 

 

 

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